Arusha National Park

Eindrücke:
Am Fuße des Mt. Meru gelegen, entpuppte sich dieser kleine National Park als ein wirkliches Juwel. Regenwald, Grasland, klare Bergseen, Krater die an den NgoroNgoro erinnern. Sumpfgebiete, Vögel, Giraffen, Flamingos, Kronenkraniche, Guerezas Affen und viele andere Tiere mehr. Ich war hingerissen, von dieser Landschaft, so ganz anders als andere National Parks. So grün, so üppig, die Luft so klar und rein. Eine alpine Landschaft mit Regenwald bedeckt. Lange Haarfahnen aus Flechten und Moos gewoben, hängen tief von den Ästen der Bäume und wehen sanft im Wind.

„- So muss die Welt von Tarzan ausgesehen haben –„ Eine pralle Üppigkeit von Blumen, Pflanzen und Tieren schießt es mir durch den Kopf. Lianen und Würgefeigen -Bäume so hoch wie Kathedralen- die Geräusche der Tiere im Wald.

Jetzt fehlt nur noch der legendäre Schrei von Tarzan (Jonny Weissmüller) und Hollywood wäre perfekt. Doch es ist real und wirklich keine Traumwelt.

Auch der Campingplatz Nr.1 am Momella Gate hat sich als Top herausgestellt. Eine große Lichtung mit Grasfläche für Camping, wobei zwei große Bäume in der Mitte der Lichtung Schatten spenden.

Die Guerezas Affen haben am Rande der Lichtung ihre Schlafbäume, was das Beobachten und Fotografieren sehr interessant macht.

WC, Dusche sowie eine Küche sind vorhanden. Alles sehr sauber, modern und gepflegt. Selbst ein Nachtwächter (Scout) dreht seine Runden.


Eine willkommene Abwechslung für all diejenigen die schon jeden Elefanten persönlich in Africa kennen gelernt haben. Nichts gegen Elefanten ich bin jedes Mal von Ihnen fasziniert, aber Afrika hat noch mehr zu bieten !!!

Arusha Nationalpark, ein kleiner Geheimtipp - ein Abstecher der sich wirklich lohnt.

Zufahrten:

Üblicherweise fährt man den Park über die Strecke Arusha / Moshi an. Kurz nach dem Usa River, von Arusha kommend geht eine schlechte Allradpiste in Richtung des Parks. Dies Zufahrt soll ganzjährig, wie auch der Park selbst, befahrbar sein. Von dieser Zufahrt kommt man zum Ngurudoto Gate. Dort entrichtet man seine Gebühren, ohne eine eventuelle Übernachtungsgebühr. Die Übernachtungsgebühr auf einem der 3 Campsites ist am Momella Gate zu entrichten, wo man dann auch Schlüssel für Toiletten und Küche erhält.

Allradfahrzeug:

Besonders für die Auffahrt in Richtung Mt. Meru unerlässlich; oder wenn Sie zur Teerstrasse Arusha / Kenia ausfahren wollen. Die restlcihen Strecken sind bei Trockenheit auch mit einem hohen Fahrzeug ohne Allrad machbar.

Navigation /Parkbeschilderung:

Gute Beschilderung, ein Parkplan reicht, solange nicht die Ausfahrt zur Teerstrasse Arusha - Kenia gewählt wird. Diese Strecke erfordert GPS. GPS-Track oder Ortskenntnis. Wir sind diese Strasse bei starkem Regen ausgefahren. Ohne Kartenunterstützung am PC wäre das Ziel nur schwer erreichbar gewesen.

Alle notwendigen GPS-Daten zu diesem Park (Übernachtungsmöglichkeiten / Besichtigungen) und die Zufahrtsstrecken finden Sie unter www.dt800.de /GPS-Daten /Tanzania.

Campingplätze:

Ausgeschilderte Campsites (3) in der Gegend des Momella Gates. Weitere "Spezial-Campsites" zum doppelten Preis sind vorhanden. Einzig dieser Park weist eine Infrastruktur auf, der die Zahlung der hohen Gebühren wenigstens in gewissem Rahmen rechtfertigt.